SVG-Grafiken lassen sich ohne Qualitätsverlust vergrößern oder verkleinern. Für ein sauberes Ergebnis kommt es jedoch nicht nur auf width und height an: Entscheidend ist ein korrektes viewBox-Attribut. Es definiert das interne Koordinatensystem und ermöglicht eine responsive Skalierung.
Inhalt
SVG online skalieren
Für eine schnelle Größenänderung können Sie einen Online-Dienst verwenden. Laden Sie dabei nur Dateien hoch, die keine vertraulichen Informationen, internen Entwürfe oder nicht freigegebenen Inhalte enthalten.
SVG mit dem Online-Resize-Tool skalieren
SVG manuell responsiv machen
Eine typische Ausgangsdatei beginnt beispielsweise so:
<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"
viewBox="0 0 800 600"
width="800"
height="600">
...
</svg>
Für eine flexible Einbindung im Web können feste Abmessungen entfernt und per CSS gesteuert werden. Das Seitenverhältnis bleibt durch die viewBox erhalten:
<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"
viewBox="0 0 800 600"
role="img"
aria-labelledby="svg-title">
<title id="svg-title">Beschreibung der Grafik</title>
...
</svg>
.responsive-svg {
display: block;
width: 100%;
height: auto;
max-width: 800px;
}
Was bedeutet viewBox?
Die vier Werte stehen für min-x, min-y, Breite und Höhe des internen Koordinatensystems. Bei viewBox="0 0 800 600" wird also eine Zeichenfläche im Verhältnis 4:3 beschrieben. Ein fehlerhaftes oder fehlendes viewBox ist eine häufige Ursache dafür, dass SVG-Dateien beim responsiven Einbinden abgeschnitten oder verzerrt erscheinen.
Checkliste für gute Ergebnisse
- Originaldatei vor Änderungen sichern.
viewBoxbeibehalten oder korrekt aus den tatsächlichen Grafikgrenzen ableiten.- Breite und Höhe proportional ändern, um Verzerrungen zu vermeiden.
- Grafik in schmalen und breiten Ansichten testen.
- Unnötige Metadaten und überflüssige Pfadpunkte vor dem Einsatz im Web entfernen.
- Für informative Grafiken einen zugänglichen Namen über
<title>oder geeigneten Alternativtext bereitstellen.
Wichtig: Eine größere SVG-Ausgabe erzeugt keine neuen Details. Die Darstellung bleibt scharf, doch eingebettete Rasterbilder oder bereits ungenaue Pfade werden dadurch nicht verbessert.




