WordPress besitzt eine klare Template-Hierarchie für Kategorie- und Schlagwortarchive. Spezifische Layouts sollten im Child-Theme oder als Block-Template umgesetzt werden, damit Updates keine Änderungen überschreiben.

Template-Hierarchie verstehen

  • category-{slug}.php für eine bestimmte Kategorie.
  • category-{id}.php als ID-basierte Variante.
  • category.php für alle Kategorien.
  • tag-{slug}.php und tag.php für Schlagwörter.
  • archive.php als allgemeiner Fallback.

Klassisches Theme

Kopiere die nächstpassende Template-Datei ins Child-Theme und ändere nur das notwendige Markup. Verwende die normale Loop-Logik und sichere Ausgabefunktionen.

<?php get_header(); ?>
<main id="primary">
<?php while (have_posts()) : the_post(); ?>
  <?php get_template_part('template-parts/content', get_post_type()); ?>
<?php endwhile; the_posts_pagination(); ?>
</main>
<?php get_footer(); ?>

Block-Theme

Im Website-Editor können Archiv-Templates und Query-Loop-Blöcke ohne PHP angelegt werden. Exportiere Änderungen ins Child-Theme, wenn sie versionskontrolliert und zwischen Umgebungen verteilt werden sollen.

SEO und Zugänglichkeit

  • Eindeutige H1 mit Archivname.
  • Beschreibenden Introtext pflegen.
  • Pagination crawlbar halten.
  • Leere Archive vermeiden.
  • Fokusreihenfolge und Überschriftenhierarchie testen.

Wartung

Wichtig: Ändere keine Dateien direkt im Parent-Theme.

Teste Templates mit vielen, wenigen und keinen Beiträgen sowie auf Mobilgeräten. Prüfe nach Theme- und WordPress-Updates.

Fazit

Die WordPress-Template-Hierarchie bietet stabile, updatefeste Archivlayouts. Child-Theme beziehungsweise Block-Template und saubere Fallbacks sind entscheidend.