Eine mehrsprachige WordPress-Website braucht mehr als übersetzte Texte. URLs, Navigation, Metadaten, Medien, Formulare, strukturierte Daten und redaktionelle Freigaben müssen pro Sprache konsistent verwaltet werden.

Architektur wählen

  • Einzelinstallation mit Mehrsprachigkeitsplugin.
  • WordPress Multisite für organisatorisch getrennte Sprachauftritte.
  • Headless- oder externe Übersetzungsplattform bei komplexen Workflows.

Plugins bewerten

Bekannte Lösungen sind WPML, Polylang, TranslatePress und Weglot. Vergleiche aktuelle Preise, Datenübertragung, Übersetzungseditor, WooCommerce-Unterstützung, Export und Anbieterbindung.

SEO-Grundlagen

  • Eigene stabile URL pro Sprache.
  • Korrekte hreflang-Verweise einschließlich Rückverweise.
  • Canonical auf die jeweilige Sprachseite.
  • Übersetzte Titel und Meta-Beschreibungen.
  • Sprachsitemaps und saubere Weiterleitungen.

Übersetzungsworkflow

Definiere Ausgangssprache, Glossar, Rollen und Freigaben. Maschinelle Übersetzung beschleunigt Entwürfe, benötigt aber fachliche und sprachliche Kontrolle. Markiere unvollständige Seiten nicht als fertig.

Technische Kontrolle

Wichtig: Automatische Weiterleitung allein anhand der IP kann Nutzer und Suchmaschinen falsch leiten.

  • Sprachwechsel behält die passende Unterseite.
  • Formulare und E-Mails sind übersetzt.
  • Datenschutztexte werden gepflegt.
  • Cache trennt Sprachvarianten.

Fazit

Mehrsprachigkeit ist ein dauerhafter Redaktionsprozess. Das Plugin muss SEO, Übersetzungsworkflow und Datenhoheit unterstützen, nicht nur einen Sprachschalter anzeigen.