Wenn Firefox eine Adresse verändert, liegt das meist an HTTPS-First-Modus, gespeicherten Weiterleitungen, HSTS, Autovervollständigung oder der Serverkonfiguration. Moderne Browser bevorzugen HTTPS bewusst; das sollte nicht pauschal deaktiviert werden.

Adresse und Weiterleitung prüfen

Gib die vollständige URL ein und beobachte Ziel sowie HTTP-Status. Eine serverseitige 301- oder 308-Weiterleitung gilt für alle Browser und muss im Hosting, CDN oder CMS korrigiert werden.

HTTPS-Only-Modus verstehen

Firefox kann unverschlüsselte Adressen automatisch auf HTTPS testen. Das ist eine Schutzfunktion. Falls eine interne Altanwendung kein HTTPS unterstützt, sollte sie modernisiert oder nur gezielt ausgenommen werden.

Wichtig: Deaktiviere HTTPS-Schutz nicht global, nur um eine fehlerhafte Website-Konfiguration zu umgehen.

HSTS und Cache

HSTS weist den Browser an, eine Domain nur per HTTPS zu laden. Nach einer korrekten Serverumstellung ist das sinnvoll. Falsche oder veraltete HSTS-Einträge sollten über die Website-Konfiguration und nicht durch dauerhafte Browsertricks gelöst werden.

www wird ergänzt

Prüfe DNS-Einträge, WordPress-Website-Adresse, Webserverregeln und CDN. Entscheide dich für eine kanonische Hostvariante und leite die andere genau einmal weiter.

Sauber testen

  • Privates Fenster verwenden.
  • Andere Browser testen.
  • DNS-Auflösung prüfen.
  • Entwicklerwerkzeuge für Netzwerkstatus nutzen.
  • Weiterleitungsketten mit einem HTTP-Checker kontrollieren.

Fazit

Firefox verändert Adressen überwiegend aus Sicherheits- oder Komfortgründen. Die nachhaltige Lösung liegt in einer konsistenten HTTPS-, DNS- und Weiterleitungskonfiguration.