Verschlüsselung schützt Daten bei Verlust, Diebstahl oder unbefugtem Zugriff. Entscheidend sind ein passendes Verfahren, starke Zugangsdaten, sichere Schlüsselaufbewahrung und ein getestetes Backup.

Geräte vollständig verschlüsseln

  • Windows: BitLocker beziehungsweise Geräteverschlüsselung.
  • macOS: FileVault.
  • Linux: LUKS bei der Installation oder für zusätzliche Datenträger.
  • Mobilgeräte: aktuelle Gerätesperre und Systemverschlüsselung.

Einzelne Dateien und Archive

Für plattformübergreifende verschlüsselte Archive eignet sich 7-Zip mit AES-256. Für synchronisierte Ordner kann Cryptomator sinnvoll sein. VeraCrypt bietet verschlüsselte Container und Volumes.

Wichtig: Ein verschlüsseltes ZIP mit veraltetem ZipCrypto ist für vertrauliche Daten ungeeignet.

Passwörter und Schlüssel

  • Lange, einzigartige Passphrase verwenden.
  • Passwort getrennt vom Archiv übertragen.
  • Wiederherstellungsschlüssel sicher offline aufbewahren.
  • Passwortmanager und Mehrfaktor-Authentifizierung einsetzen.

Backups richtig behandeln

Verschlüsselung ersetzt kein Backup. Halte mindestens eine getrennte Kopie und teste die Entschlüsselung. Ohne Schlüssel sind auch eigene Daten nicht wiederherstellbar.

Sicher teilen

Bevorzuge Dienste mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und klaren Empfängerrechten. Begrenze Freigabedauer und widerrufe Links nach Abschluss. Metadaten und Dateinamen können trotzdem sichtbar bleiben.

Fazit

Einfach und sicher ist Verschlüsselung dann, wenn sie zum Alltag passt und Schlüssel zuverlässig gesichert sind. Nutze aktuelle Standardwerkzeuge statt selbst entwickelter Verfahren.