Cowpatty ist ein historisches Werkzeug zur Prüfung bestimmter WPA/WPA2-PSK-Szenarien. Es darf ausschließlich in eigenen Funknetzen oder mit ausdrücklicher schriftlicher Erlaubnis eingesetzt werden. Für moderne Audits sind aktuelle WLAN-Standards, starke Passphrasen und ein definierter Testumfang wichtiger als einzelne Tools.

Rechtlicher und organisatorischer Rahmen

  • Schriftliche Freigabe mit SSIDs und Zeitraum.
  • Erlaubte Testmethoden festlegen.
  • Produktivitätsrisiken und Abbruchkriterien definieren.
  • Ergebnisse vertraulich behandeln.
  • Keine fremden Clients oder Netze erfassen.

Paket aus offiziellen Quellen

sudo apt update
apt show cowpatty
sudo apt install cowpatty

Ist das Paket in der verwendeten Ubuntu-Version nicht verfügbar, installiere nicht wahllos alte Binärdateien. Nutze eine isolierte Laborumgebung oder ein aktuell gepflegtes Audit-Werkzeug.

Defensive Zielsetzung

Bewerte, ob WPA3 verfügbar ist, WPS deaktiviert wurde, Firmware aktuell ist und getrennte Netze für Gäste sowie IoT existieren. Eine lange zufällige WPA2-Passphrase widersteht Wörterbuchangriffen deutlich besser.

Risiken des Mitschnitts

Wichtig: WLAN-Mitschnitte können Gerätekennungen und Kommunikationsmetadaten enthalten. Speichere nur notwendige Daten, verschlüssele Testartefakte und lösche sie nach dem Bericht.

Ergebnisse dokumentieren

  • Konfiguration und Firmwarestand.
  • Getestete Schutzmechanismen.
  • Nachweis ohne Offenlegung echter Schlüssel.
  • Priorisierte Maßnahmen.
  • Termin für Nachprüfung.

Fazit

Cowpatty gehört höchstens in ein autorisiertes Labor. Nachhaltige WLAN-Sicherheit entsteht durch WPA3 beziehungsweise starke WPA2-Schlüssel, deaktiviertes WPS und gepflegte Access Points.