Cron startet Befehle und Skripte automatisch zu festgelegten Zeiten. Das ist praktisch für Backups, Wartung und regelmäßige Datenimporte. Eine zuverlässige Aufgabe benötigt jedoch absolute Pfade, Protokollierung und einen klaren Umgang mit Fehlern.
Inhalt
Aufbau eines Cron-Eintrags
Minute Stunde Tag Monat Wochentag BefehlBeispiel: täglich um 02:15 Uhr ein Skript ausführen:
15 2 * * * /usr/local/bin/backup.shCrontab bearbeiten
Mit crontab -e bearbeiten Sie die Aufgaben des aktuellen Benutzers, mit crontab -l zeigen Sie sie an. Verwenden Sie Root-Cronjobs nur, wenn erhöhte Rechte wirklich erforderlich sind.
Typische Fehler vermeiden
- Absolute Pfade zu Programmen und Dateien verwenden.
- Benötigte Umgebungsvariablen ausdrücklich setzen.
- Ausgaben in eine Logdatei oder das Journal schreiben.
- Zeitzone und Sommerzeit berücksichtigen.
- Überlappende Läufe mit einer Sperre verhindern.
Cron oder systemd-Timer?
Für einfache Zeitpläne genügt Cron. systemd-Timer bieten dagegen Abhängigkeiten, zentrale Protokolle, verpasste Läufe nach dem Neustart und detailliertere Zustandskontrolle. Für kritische Dienste sind sie oft die robustere Wahl.




